Gartenhüttenbrand in der Hügelstraße

(Foto: pv)

Am Samstag, 04.02.2017 wurde die Feuerwehr Karben Mitte gegen 02:24 Uhr zu einem Gartenhüttenbrand in die Hügelstraße alarmiert. Als der stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler nach wenigen Minuten vor Ort eintraf, stand die rund 4m x 4m große Hütte im Vollbrand. Das Feuer war bei Eintreffen bereits auf eine sechs Meter lange und zwei Meter hohen Thujahecke übergegriffen, auch diese stand im Vollbrand. Weiterhin drohte das Feuer auf eine Garage und auf ein Wohnhaus überzugreifen. Häusler ging auf Nummer sicher und lies umgehend die Feuerwehr Rendel nachalarmieren. Kurzen Augenblick später trafen die ersten Löschfahrzeuge aus Karben Mitte ein. Binnen weniger Minuten war, unter Einsatz von zwei Atemschutztrupps und zwei Schnellangriffsrohren, das Feuer rasch unter Kontrolle. Anwohner wurden bereits durch Passanten geweckt. Häusler veranlasste, dass aufgrund der starken Rauchentwicklung und Funkenflug, Fenster und Türen der Wohnhäuser sicherheitshalber geschlossen bleiben sollten. Nach den Löscharbeiten wurden die Garage und die angrenzenden Wohnhäuser mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Glücklicherweise konnten hier keine Glutnester festgestellt werden, so dass der Einsatz nach rund eineinhalb Stunden beendet werden konnte. Die Gartenhütte brannte komplett nieder. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Realistische Übungen müssen sein – Jahreshauptversammlung Feuerwehr Karben Mitte

„Mensch, wie die Zeit doch vergeht“, dachten sich wohl einige Mitglieder der Feuerwehr Karben Mitte, als Wehrführer Marco Seemann am Samstag, 28.01.2017 bereits die dritte Jahreshauptversammlung eröffnete. Seemann blickte in seinem Jahresbericht auf viele Anschaffungen, wie unter anderem neue Polo-Shirts, einen neuen Bildschirm für den Unterrichtsraum, neue Brandschutzkleidung, einen neuen Werkzeugkasten oder gar eine Tasche für Verkehrsunfälle zurück. Zu insgesamt 97 Einsätzen musste die Wehr Karben Mitte im Jahr 2016 ausrücke...weiterlesen

Kleine ganz Groß – Nachwuchswerbung am Karbener Kino

Wir nennen es interaktive Werbung oder Kids mit großen, strahlenden Augen. Am vergangenen Wochenende konnten Kinder und Jugendliche nach der Kinovorstellung „Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische!“ ein echtes Löschfahrzeug vor dem Karbener Kino begutachten. Vor dem Film wurde mit einer Imageinformation der Feuerwehr Karben darauf hingewiesen. Ziel ist die Nachwuchsgewinnung. Denn jeder kann bei der Feuerwehr mitmachen.

Sei es von 6 bis 10 Jahren in der Kinderfeuerwehr, mit 10 bis siebzehn Jahren in der Jugendfeuerwehr oder ab siebzehn sogar in der Einsatzabteilung. Feuerwehr ist einfach für jeden und alle da. Nicht nur das die Mitgliedschaft kostenlos ist, die Kinder und Jugendlichen lernen etwas für das Leben – zum Beispiel den richtigen Umgang mit Feuer, was tun, wenn es brennt, die Notrufnummer 112, Erste Hilfe und vieles mehr.  

Im Übrigen treffen sich die Kinderfeuerwehr jeden 2. und 4. Freitag im Monat, von 17:30 Uhr bis 18:30 Uhr, die Jugendfeuerwehr jeden Dienstag, um 18:30 Uhr und die Einsatzabteilung jeden Donnerstag um 19:30 Uhr im Gerätehaus Am Breul 3- einfach vorbeikommen, zuschauen, mitmachen.

Kaminbrand in Roggau

Feuerwehrmänner kontrollieren mittels Wärmebildkamera die Außenseite des Kamins

Am Freitag, 20.01.2017 wurden die Feuerwehren Karben Mitte, Burg-Gräfenrode, Okarben und Petterweil, zusammen mit Stadtbrandinspektor Christian Becker, sowie einem Rettungswagen gegen 08:58 Uhr zu einem Kaminbrand alarmiert. Im Stadtteil Burg-Gräfenrode, im Volksmund „Roggau“ genannt, qualmte es ungewöhnlich stark aus dem Kamin eines Wohnhauses in der Ilbenstädter Straße. Die zügig vor Ort eingetroffenen Feuerwehrfrauen und -männer nahmen unter Einsatz von Atemschutz die glühende Glut auf, brachten diese ins Freie und löschten es ab. Im Anschluss wurde der Kamin mittels Wärmebildkamera von Außen kontrolliert. Es konnten keine weiteren Brandstellen ausfindig gemacht werden, so dass weder das Dach, noch der Kamin zwangsweise geöffnet werden musste. Mit Hilfe eines ebenfalls vor Ort befindlichen Schornsteinfeger war der Einsatz nach rund eineinhalb Stunden beendet.

Feuer in Kloppenheimer Grundschule

Am Donnerstagmorgen des 19.01.2017 war der Unterricht in einer Kloppenheimer Grundschule im vollen Gange. Plötzlich stellte die Schulleiterin gegen 08:25 Uhr eine Rauchentwicklung am Schulgebäude fest. Sie wählte umgehend den Notruf und lies das Schulgebäude räumen. Durch die vorhandenen Evakuierungskonzepte lief die Räumung der Schüler ruhig und reibungslos. Dass es sich um keine Übung handelte, merkte man am Brandgeruch. Alle Kinder und Lehrer verhielten sich vorbildlich. Nachdem Stadtbrandinspektor Christian Becker alarmiert wurde, entschied er aufgrund des Stichwortes „Mittelbrand in Grundschule“ sofort Vollalarm für alle sechs Feuerwehren der Stadt Karben zu geben. „Bei einer Schule mit vollbesetzten Kindern, da zöger ich nicht lange. Schließlich geht es hier um die Sicherheit der Kinder“, so Becker. Vor Ort wisse man nie wie es tatsächlich aussieht. Neben den Feuerwehren aus Karben waren noch ein Rettungswagen und der stellvertretende Kreisbrandinspektor Michael Kinnel zur Schule geeilt. Vor Ort konnte dann glücklicherweie schnell Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um einen Kabelbrand an einem Lichtschalter. Die Schule wurde stromlos geschaltet. Mittels Wärmebildkamera wurde der sehr heiße Schalter kontrolliert. Als dieser abkühlte konnte der Einsatz beendet werden. Die Schüler konnten nach einiger Zeit wieder zurück ins Gebäude. Warum der Schalter qualmte ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.

Karben durch "Egon" glimpflich davon gekommen

Die Feuerwehren Karben Mitte und Burg-Gräfenrode wurden am Freitag, 13.01.2017 gegen 09:05 Uhr zu einer Hilfeleistung nach Burg-Gräfenrode alarmiert. Von einem Wohnhaus drohten Dachziegel und Teile eines Schornsteins abzustürzen. Die Feuerwehr kontrollierte den Schornstein und entnahm zur Sicherheit diverse Ziegel. Trotz Sturmtief "Egon" blieb es bei diesem einzigen Einsatz, so dass die Stadt Karben glücklicherweise glimpflich davon kam.

Feuerwehrmänner krankenhausreif geschlagen

Es ist unvorstellbar und zu gleich nicht in Worte zu fassen, was sich in Salzgitter (Niedersachsen) zu Neujahrsbeginn abgespielt haben soll. Als die Stadtteilfeuerwehr Thiede um kurz nach Mitternacht zu einem Einsatz ausrücken muss, sollen sie von Partygästen daran gehindert und sogar mit Feuerwerkskörpern beschossen worden sein. Als zwei Feuerwehrmitglieder die Partygruppe auffordern, den Weg zu räumen, werden diese Kameraden krankenhausreif geschlagen...weiterlesen

Person durch Türöffnung gerettet

Am Mittwoch, 28.12.2016 wurde die Feuerwehr Karben gegen 08:19 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst zu einer dringenden Türöffnung in den Hessenring alarmiert. In der Wohnung lag auf dem Boden liegend eine leblose Person. Die Tür wurde durch die Kräfte rasch geöffnet, so dass die bewusstlos Person glücklicherweise gerettet werden konnte. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gasgeruch in einem Geschäftsgebäude

Am Sonntag, 25.12.2016 wurden die Feuerwehren aus Karben Mitte, Petterweil, Rendel, sowie der GW-Mess aus Friedberg, die Mainova, Stadtbrandinspektor Christian Becker, sowie der stellv. Kreisbrandinspektor Michael Kinnel gegen 18:15 Uhr zu einem Gasgeruch in einem Geschäftsgebäude in die Robert-Bosch-Straße alarmiert. Auch ein Rettungswagen wurde stichwortmäßig zur Bereitstellung entsendet. Vorsorglich wurde zunächst das Gebäude, in dem sich auch ein Hotel befindet, evakuiert. Aufgrund des Weihnachtsfeiertages waren hier jedoch nicht viele Besucher zu verzeichnen. Gründliche Messungen der Mainova konnten schnell Entwarnung geben – es konnte kein Gas gemessen werden. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner. Der Einsatz konnte nach rund 45 Minuten beendet werden.

Zwei Hunde nach Küchenbrand gerettet

An Heiligabend 2016 wurden die Feuerwehren aus Karben Mitte, Kloppenheim, Petterweil, die Stadtbrandinspektoren Christian Becker und Christoph Häusler, sowie ein Rettungswagen um kurz nach Mitternacht zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand nach Kloppenheim alarmiert. Aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Im Sauerborn“ drang starker Rauch raus. Die Wohnung musste durch die Feuerwehr zwangsgeöffnet werden. Glücklicherweise waren keine Bewohner mehr in der Wohnung. Durch die eingesetzten Kräfte konnte zwei Hunde gerettet werden. Diese konnten an die Nachbarn übergeben werden. Ein Brand in der Küche konnte rasch gelöscht werden. Nach intensiven Belüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Alarm für die Jugendfeuerwehr

Es ist Samstag, 05.11.2016. Es ist kalt, es ist nass, es regnet, kurz um es ist kein schönes Wetter über Karben. Aber das störte die insgesamt rund 40 Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr Karben und Bad Vilbel nicht. Denn auch wie die “Großen” aus der Einsatzabteilung, die auch bei jedem Wetter zu einem Einsatz fahren, fuhren sie zu der diesjährigen Herbstabschlussübung. Mit Blaulicht und Sirene ging es für die Jugendlichen nach Burg-Gräfenrode. Angenommen wurde ein Brand im Schützenverein. Kinder sollen diesen durch unachtsames Spielen mit dem Feuerzeug verursacht haben. Das Feuer droht auf angrenzende Wohnhäuser überzugreifen, Kinder werden noch vermisst. Bei solch einem dramatischen Szenario ist das schlechte Wetter schnell vergessen, hochkonzentriert gehen die Jugendlichen an die Sache heran. Gegen 14:00 Uhr wurden die Jugendfeuerwehren aus allen sechs Stadtteilen “alarmiert”, auch die Jugendfeuerwehr aus Bad Vilbel war mit dabei. Alles ging zügig und routiniert. Von fast allen Seiten des Gebäudes wurden gelöscht, insgesamt waren 14 Rohre im Einsatz. Gleichzeitig finden ein Innenangriff und die Suche nach den Vermissten statt.

“Drei Verletzte haben unsere Kids gerettet, dann haben wir beim Löschangriff unterstützt”, so André Reuter, Jugendwart aus Karben Mitte, die mit acht Jugendfeuerwehrmitglieder dabei waren. “Höchst professionell und zügig” ist sich Vize-Wehrführer Marco Kittner-Meier aus Karben Mitte sicher. Er, sowie weitere Wehrführer, schauten sich die Nachwuchsarbeit vor Ort an. “Wir können stolz auf so eine motivierte und gut ausgebildete Jugendfeuerwehr sein”, so Kittner-Meier weiter. Stadtbrandinspektor Christian Becker ist der Stolz auf seine Jugendwarte anzusehen. “Unbezahlbar” sei die Arbeit dieser. Und zur heutigen Leistung der Kinder bringt Becker es mit “war der Burner” auf den Punkt. “Die Jugend ist die Zukunft der Feuerwehr Karben”, so Becker “ich wünsche mir, dass alle Jugendfeuerwehrmitglieder der Feuerwehr treu bleiben und vielleicht sogar noch ein paar Freunde mitbringen”. Wer Lust an der Jugendfeuerwehrarbeit hat, kann gerne dienstags abends um 18:30 Uhr am Gerätehaus Am Breul vorbeikommen oder sich über unser Kontaktformular bei uns melden. Wir freuen uns auf jedes einzelne Mitglied. Die Mitgliedschaft ist selbstverständlich kostenlos.

Rettung in letzter Sekunde - Feuerwehr rettet Hund
Am Donnerstag, 03.11.2016 wurde die Feuerwehren Karben Mitte und Burg - Gräfenrode  gegen 12:40 Uhr zu einer Tierrettung in die Luisenthaler Straße alarmiert.

(c) Feuerwehr Karben

Dort stieg ein älterer Mann, zusammen mit seinem Hund in einen Fahrstuhl. Gerade als die Türen des Liftes sich schließen, sprang der Yorkshire Terrier aus dem Fahrstuhl wieder heraus. Der Fahrstuhl fährt los und zerrt den Hund an der Leine mit. Die Leine verfängt sich, der Lift stoppt, doch der Hund hängt noch in der Leine fest, droht zu ersticken.
Nach nur wenigen Minuten treffen die ersten Feuerwehrkräfte ein. In seiner Panik lässt der Hund jedoch niemanden an sich heran. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Christoph Häusler eilt zu einem Tierarzt, damit dieser den Hund beruhigen kann. Dem Hund scheint es jedoch immer schlechter zu gehen. „Wir konnten nicht mehr länger warten“, gab Stadtbrandinspektor Christian Becker
bekannt. Beherzt schnitten sie deshalb die Leine durch. Hierbei wurde ein Feuerwehrmann durch den Hund gebissen und musste leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Hund wurde durch den Tierarzt untersucht. Durch das schnelle und rechtzeitige eingreifen ist der Yorkshire Terrier wohlauf.

Feuerwehr evakuiert 260 Bahnreisende

(c) Feuerwehr Karben Mitte; Bahnreisende werden zu Ersatzbussen gebracht

Am Montag, 31.10.2016 wurden die Feuerwehren aus Karben Mitte, Okarben, Kloppenheim, Petterweil und der Rettungsdienst mit dem Stichwort “Person unter Zug” gegen 22:00 Uhr alarmiert. Auf der Bahnstrecke in der Nähe vom Bahnhof Groß-Karben wurde eine Person aus bislang unbekannten Gründen von einer Regionalbahn erfasst. Für die Person kam jede Hilfe zu spät. Da die Regionalbahn nicht weiterfahren konnte, wurden die insgesamt 260 Bahnreisenden evakuiert und durch die Feuerwehr auf einem Parkplatz am Bahnhof betreut. Damit die Fahrgäste aufgrund der Kälte und der Wartezeit bis zum Eintreffen der Ersatzbusse qualifiziert betreut werden konnten, ließ Stadtbrandinspektor Christian Becker den Abrollbehälter Betreuung (AB-Betreuung) der Feuerwehr Bad Vilbel zur Einsatzstelle alarmieren. Durch die Deutsche Bahn wurden Ersatzbusse für die Reisenden organisiert. Der Einsatz für die ca. 30 freiwilligen Helfer der Feuerwehr Karben war gegen 02:00 Uhr beendet. Im Einsatz war neben der Bundespolizei und der Polizei Bad Vilbel auch zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn. Die Hintergründe zu dem Vorfall ermittelt nun die Polizei.

Brandmeldeeinlauf entpuppt sich als Kompressorbrand

Die Feuerwehren aus Karben Mitte und Okarben wurden am Montag, 31.10.2016 gegen 12:30 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Karbener Firma alarmiert.Als die ersten Kräfte vor Ort waren, stellte sich jedoch heraus, dass ein Kompressor ähnlicher Schaltkasten brannte. Das Feuer war bereits aus. Durch die Feuerwehr wurden die verrauchten Räumlichkeiten belüftet. Aufgrund der vorgefundenen Lage ließ Stadtbrandinspektor Christian Becker vorsichtshalber die Feuerwehr Burg-Gräfenrode nachalarmieren, um somit genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben.

18 Verletzte nach schwerem Busunglück – Feuerwehr Karben übt den Supergau

Eine schwarze Rauchwolke auf der neuen Nordumgehung in Karben ist weithin sichtbar.  Ein brennendes Auto, ein weiteres liegt auf dem Dach, ein Bus, besetzt mit schreienden Fahrgästen. Verletzte, teilweise eingeklemmt, schreien um Hilfe. 

Frontal sei ein PKW auf der Nordumgehung, Höhe der Abfahrt „Okarben“ in einen Bus geknallt. Durch die Wucht des Aufpralls verletzten sich die Fahrgäste. Ein Auto hinter dem Bus konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf. Zwei weitere Fahrzeuge können ebenfalls nicht ausweichen, kommen ins Schleudern und fliegen über die Leitplanke die Böschung hinunter. Eins fängt sofort Feuer, das andere bleibt auf dem Dach liegen. Ein Horrorszenario für jeden Helfer, doch die Karbener Feuerwehr ist nun vorbereitet....weiterlesen